Profil Dr. Elke Präg. Professional Mind Management für die erfolgreiche Zukunft.
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Offense - Defense - Victory!

 

Durch Individualität im Team zum Erfolg.

Business Neuroscience,

Artikel 1 / 2016

Im Verlauf von Fortbildungsmaßnahmen zeigen sich öfter zwei voneinander unterscheidende Gruppen von Teilnehmern. Die einen sind sehr aktiv und schnell begeistert in die Inhalte versunken, selbst wenn die Themen sich zu Beginn doch sehr von ihrer täglichen Arbeit unterscheiden. Die zweite Gruppe ist um einiges ruhiger, man bemerkt sie kaum, doch ist ihr Nutzen für die Arbeit nicht weniger erheblich. Sogar ganz im Gegenteil, wie sich ohne Verzug in den Praxiseinheiten herausstellt. Und gar die faszinierendsten Reaktionen kann ich beobachten, wenn beide Gruppen fast erstaunt feststellen, wie erfolgreich sie zusammenarbeiten!

Teamspieler sind sozial, denken in den gleichen Bahnen, ergänzen sich fast ohne noch darüber nachdenken zu müssen und führen damit ihr Team zum Erfolg. So zumindest eine grobe Zusammenfassung aktueller Ergebnisse zur effektiven Teamarbeit.1

Aber das ist bei Weitem nicht alles! Ein derart gut eingespieltes Team wird durchaus seine Erfolge erzielen, insbesondere dann, wenn durchgehend sehr ähnliche Aufgaben zu bewältigen sind und wenn es möglich ist, gleiche oder vergleichbare Strategien anzuwenden. Ein innovatives, flexibles und zukunftsorientiertes Team sieht aber völlig anders aus!

Statt Gleichförmigkeit ist individuelle Intelligenz gefragt!

 

Es ist nett anzusehen, wenn Spieler einer Mannschaft die gleichen Trikots tragen, für den Erfolg muss darunter aber mehr stecken als eine angepasste und uniforme Denkweise. Daher sind Menschen, die zugunsten des Teams ihre Persönlichkeit biegen und drehen (oder verbiegen müssen), bis sie sich möglichst unauffällig in die Masse einfügen, nicht die Grundlage, mit der eine gute Teamwirkung erreicht wird. Derart angepasste Teammitglieder sind leicht austauschbar und werden selten in dem Maße wertgeschätzt, wie sie es eigentlich verdienen. So gehen Motivation und Innovation in einer einheitlichen Arbeitsgruppe schnell verloren.

Jedes erfolgreiche Team – ob im Fußball, Basketball, Handball oder auch in Unternehmen – ist aus Individuen aufgebaut. Jeder mit seinen ganz besonderen Kenntnissen, Fähigkeiten und Erfahrungen – und auch Ecken und Kanten, die ihn einzigartig machen. Insbesondere letztere Eigenschaften legen dabei die Grundlage, wodurch jedes Individuum einen herausragenden Platz im Team einnimmt.

Aufgrund meiner Erfahrungen kann die Organisation eines innovativen Teams auf zwei Gruppen zugreifen: einer „angreifenden“ Einheit, der Offense, die das Team nach vorne treibt und den Motor für innovative, ungewöhnliche, ja bis hin zu verrückt klingenden Ideen bildet.

Die Offense pusht das gesamte Team und erreicht so einen ständigen Vorwärtsdrang hin zum Ziel, wobei auch auf unterschiedliche Herausforderungen sehr flexibel reagiert werden kann. Allerdings sieht die Offense schnell alt aus, wenn sie zu große Risiken eingeht und dadurch im Spiel den Ball verliert.

Jetzt ist das Team auf die zweite Gruppe angewiesen: Sie bildet eine sichere Abwehr und Verteidigung (Defense), die dem gesamten Team den Rücken freihält. Die Mitglieder der Defense sind diejenigen Spieler, die bedächtiger vorgehen, den Übermut der Offense durch wohlüberlegte Warnungen etwas abbremsen, bevor diese sich aus lauter Begeisterung über die Klippe stürzen. Außerdem sichern sie das eigene Spielfeld ab, sodass auch Fehler im Angriff keine zu schwerwiegenden Konsequenzen nach sich ziehen.

Die Zusammensetzung eines innovativen Teams baut in diesem Ansatz entsprechend auf der Überlegung auf, dass sich zwei unterstützende Gruppen bilden, die sich gegenseitig fördern und gegebenenfalls auch regulieren, wenn der Verlauf des Wettkampfs es erfordert.

Diese Fähigkeiten hören sich nicht schwierig an, allerdings kann es für einen Angriffsspieler mit einer großen Risikobereitschaft gewöhnungsbedürftig sein, seinen Vorwärtsdrang durch die Defense bremsen zu lassen. Schnell werden die beschwichtigenden Spieler als „Spielverderber“ oder „Pessimisten“ abgetan, ohne deren Einwände ernst zu nehmen.

Auch für Abwehrspieler ist es nicht immer leicht, sich über ihren Sicherheitsbereich hinauszuwagen – weiter als sie es bislang gewohnt sind und entsprechend mehr Risiken einzugehen. Die neuen Ideen des Angriffs werden entsprechend leicht als „Verrücktheit“ oder „Spinnereien“ verhöhnt und vorschnell verworfen. Hier kann ein sicherer Offense-Spieler durch gute Argumente und mit dem Wissen um die Zusammenhänge des Verhaltens den nötigen Vorwärtsdrang bewirken, um im Spiel den Drive zu erhalten.

(...)

 

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