Aktuelle News

für Motivation, Gesundheit und

Steigerung der Job Performance!

Kein Frust, keine Selbstzweifel und schon gar keine Selbstsabotage!

 

 

Sie und Ihr Gehirn sind ein Team, das Herausragendes leisten kann

- wenn die Zusammenarbeit perfekt koordiniert wird!

 

 

Sie finden auf dieser Seite aktuelle Ergebnisse aus verschiedenen Forschungsfeldern, die zu Ihrem Erfolg im Arbeitsleben beitragen. Positive Psychologie, Angewandte Psychologie oder Neuroökonomie sind nur einige Beispiele des großen Forschungsfeldes zugunsten der motivierenden Erfahrungen am Arbeitsplatz.

 

Und Sie profitieren sogar doppelt. Denn auch die Gesundheit verbessert sich deutlich mit der Umsetzung der hier beschriebenen Methoden.

 

Weiterhin finden Sie auf dieser Seite kleine "Schmankerln" aus der Welt der Gehirnforschung, sofort anwendbare Best Practice Beispiele aus und für die Arbeitswelt, sowie Neuigkeiten der Business Neurosciences.

 

Haben Sie viel Spaß beim Lesen und in der Umsetzung!

 

Psychologisches Kapital

 

Die Steigerung der psychologischen Gesundheit am Arbeitsplatz und der Arbeitsperformance.

 

Interventionen zugunsten der Job Performance, die tatsächlich effektiv sind!

[...]

 

Artikel:

Lupsa D, Virga D, Maricutoiu LP & Rusu A (2019) Increasing Psychological Capital. A pre-registered meta-analysis of controlled interventions, Applied Psychology. doi: 10.1111/apps.12219

 

Carr A, Cullen K, Keeney C, Canning C, Mooney O, Chinseallaigh E, O'Dowd A (2020). Effectiveness of positive psychology interventions: a systematic review and meta-analysis. The Journal of Positive Psychology, 1–21. doi: 10.1080/17439760.2020.1818807 

Steigerung der Bereitschaft zur Veränderung bei Mitarbeitern

durch ethische Führung

 

Die aktuellen Entwicklungen der Wirtschaft erfordern schnelle Anpassungen in Organisationen, um den wechselnden Anforderungen des Marktes gerecht zu werden. Doch innerhalb der Organisationen können die notwendigen Veränderungen oft nicht schnell genug umgesetzt werden. Nicht selten wollen Führungskräfte und / oder Mitarbeiter sich nicht verändern, zum Teil aus Angst, den neuen Anforderungen nicht gewachsen zu sein, zum Teil, weil sie Veränderungen als Bedrohung ihres aktuellen Status ansehen.

 

Generell sind es die Führungskräfte, welche die Organisationskultur formen und die Grundlage legen für die Bereitschaft zur Veränderung. Ethische Führungspersönlichkeiten können aber mehr! Sie agieren als Wegweiser („Guide“), bieten Unterstützung an und vermindern Angst und Unsicherheit bei den Mitarbeitern. Wichtige Eigenschaften der ethischen Führung sind Vertrauenswürdigkeit, Fairness, Integrität, sie orientiert sich an den Bedürfnissen der Menschen, das Teilen der Verantwortung und sie bietet ethischen Beistand.

 

Als Ergebnis findet sich eine Reduzierung des Stressempfindens und der Unsicherheit bei den Mitarbeitern. Weiterhin wird das Vertrauen der Mitarbeiter in sich selbst gestärkt, dass sie die Fähigkeiten besitzen oder sie erwerben können, um die notwendigen Veränderungen zu bewerkstelligen. Es liegt an der Führungskraft, einen Plan zu erstellen, der es den Mitarbeitern ermöglicht, eventuell fehlende Fähigkeiten zu erwerben, zielgerichtet anzuwenden und damit den Status quo dahingehend zu verändern, dass ein Fortschritt ereicht wird.

 

Die Studie um die Wissenschaftlerin Dina Metwally und Kollegen der Helwan Universität, Ägypten, bestätigte die Wirksamkeit ethischer Führung. Die Ergebnisse zeigen, dass die Bereitschaft der Mitarbeiter zur Veränderung durch ethische Führung signifikant ansteigt und dass dieser Effekt teilweise auf einer Organisationskultur der Effektivität basiert.

Artikel:

Metwally D, Ruiz-Palomino P, Metwally M & Gartzia L (2019). How Ethical Leadership Shapes Employees’ Readiness to Change: The Mediating Role of an Organizational Culture of Effectiveness. Frontiers in Psychology, 10:2493. doi:10.3389/fpsyg.2019.02493

Bye, Bye Brain!

 

Digitale Rationalisierung des Gehirns

Wie der moderne Mensch seinen Verstand verkauft!

 

Schöne neue und bequeme Welt! Die meisten Menschen sind von den Fortschritten des digitalen Zeitalters begeistert. Und so kaufen sie immer schneller die neuesten Errungenschaften für ein bequemes Leben ein. Dass sie dabei jedoch gleichzeitig ihren Verstand verkaufen, sehen sie nicht - noch nicht!

 

Auch die Wirtschaft strebt mit einer ähnlichen Begeisterung hinein in den digitalen Wandel. Gibt es nicht jetzt schon einen Mangel an Expertise? Warum also unterstützen Unternehmen den aktiven Abbau der kognitiven Potenziale ihrer Mitarbeiter?

 

Lesen Sie hier den ganzen Artikel des Online-Magazins "Business Neuroscience":

 

Digitale Rationalisierung des Gehirns
Wie der Mensch seinen Verstand verkauft!
Digital_Brain_2020.pdf
PDF-Dokument [519.9 KB]

Risikofaktor Arbeitsplatz: Schlaganfall

 

Auf das intellektuelle Kapital kann nur zugegriffen werden, wenn die Funktionsweise des Verstandes bekannt ist - und sinnvolle und umsetzbare Maßnahmen zu dessen Gesundheit (als auch die Gesundheit des Körpers) ergriffen werden!

 

Doch was kann man tun, wenn ein Kollege plötzlich Anzeichen eines Schlaganfalls zeigt? Kennen Sie überhaupt die Anzeichen? Können Sie helfen?

 

Hier die wichtigsten Informationen kurz und knapp:

 

Anzeichen und Hilfe bei Schlaganfall
Stroke_at_the_Workplace.pdf
PDF-Dokument [357.2 KB]

 

Die erfolgreiche Behandlung eines Schlaganfalls beginnt nicht erst im Krankenhaus, sondern bereits beim Erkennen der Symptome – und zwar genau zu dem Zeitpunkt, an dem sie erstmals auftreten!

 

Durch den entscheidenden Zeitfaktor ist es deshalb auch für gesunde Menschen äußerst wichtig, sich mit dem Thema Schlaganfall auseinanderzusetzen, damit man sofort tätig werden kann. Denn ebenso schnell wie ein Schlaganfall einen Betroffenen überwältigen kann, hängt dessen Überleben plötzlich von den Menschen in seiner direkten Umgebung ab.

 

Vielleicht also auch einmal von Ihnen!

 

In einem solchen Fall wird man selbst das erste Glied der Schlaganfall-Rettungs- Kette, welche über Leben und Tod des Kollegen, des Freundes, des Nachbarn oder auch eines völlig Fremden mitentscheidet!

 

Ausführliche Informationen zum Thema Schlaganfall erhalten Sie hier:

 

Die beste Nachricht für Gute Vorsätze!

 

Gute Vorsätze umzusetzen ist eigentlich ganz einfach ...

Der angestrebte Gewinn muss lediglich größer sein als der dafür notwendige Aufwand!

 

Das menschliche Gehirn ist ein Unternehmen höchster Effizienz. Entsprechend wird dieses Prinzip auch für die Auswahl bei wirtschaftlichen Entscheidungen angewandt.

 

Entsteht die Notwendigkeit einer Auswahl von Handlungen stehen dem Gehirn viele Informationen zur Verfügung. Zum einen die aktuellen Signale aus der Umwelt, zum anderen die bereits im Gedächtnis gespeicherten Erfahrungen früherer, vergleichbarer Situationen.

 

Aus diesen Daten erstellt das Gehirn eine Berechnung, welche den wahrscheinlichen Aufwand, um das angestrebte Ziel zu erreichen, mit dem Gewinn des zu erwartenden Ergebnisses vergleicht. Je größer der Gewinn im Vergleich zum Aufwand ausfällt, desto eher wird eine Aktion ausgeführt oder eine Entscheidung zugunsten der Handlung getroffen. 

 

Das „Geheimnis“, wie gute Vorsätze (nicht nur zu Neujahr) umgesetzt werden, liegt also darin, den zu erreichenden Gewinn so groß wie möglich zu gestalten. Er muss in jedem Fall größer sein, als die Anstrengung, die für die Aktion aufgebracht werden muss. Ansonsten wird das Ziel nicht (oder nur sehr widerwillig) erreicht.

 

Haben Sie sich zum Beispiel vorgenommen, mit dem Rauchen aufzuhören, dann benötigen Sie zur Durchsetzung dieses Vorsatzes einen Gewinn, der für Sie mehr bedeutet, als der Genuss einer Zigarette. Allein das Bewusstsein, dass man etwas für die Gesundheit getan hat, fühlt sich nicht wie ein Gewinn an, wodurch das Ziel unattraktiv wird und die Wahrscheinlichkeit steigt, den Vorsatz gänzlich aufzugeben.

 

Artikel:

Fischer AG (2018) Planning Your Way: How Humans Strategically Evaluate Prospective Decisions. Neuron, Bd 99(5), S 874-876. doi: 10.1016/j.neuron.2018.08.028

Warum ein wenig mehr Bewegung so gut für das Gehirn ist ...

 

"Wenn die Vorteile des Gehens in Bezug auf die Gesundheit des Herz-Kreislaufsystems oder für die Umwelt Sie noch nicht überzeugt haben, dann schaffen das vielleicht die Vorteile für Ihr Gehirn."

 

So beginnt ein Artikel von J. Raymond in dem wissenschaftlichen Magazin „Nature Neuroscience“. Die Autorin unterstreicht darin die enormen Vorzüge, die nur ein wenig mehr an Bewegung auf das menschliche Gehirn ausübt. So können viele Leistungen deutlich verbessert werden, wie beispielsweise die Lernfähigkeit, das Gedächtnis oder die Kreativität. Außerdem werden sogenannte Alterserscheinungen hinausgezögert oder sogar ganz vermieden, wodurch die kognitiven Fähigkeiten länger genutzt werden können.

 

Und das alles, wenn man ab und zu das Auto stehen lässt und stattdessen zu Fuß an sein Ziel gelangt!

 

Artikel:

Raymond JL (2018) Yet another reason to walk instead of drive. Nature Neuroscience, Bd 21(5), S 648-649. doi: 10.1038/s41593-018-0142-0

 

 

Ausführlich erhalten Sie Einblick in die Funktionsweise des Gedächtnisses und wie man es ein Leben lang fit hält in dem Buch

 

"SuperAging - Das erfolgreiche Gedächtnis" von Dr. Elke Präg

 

 

Großzügiges Verhalten erhöht das Glücksempfinden

 

Eine Studie von Park et al. im Wissenschaftsmagazin Nature zeigte, dass das freizügige Geben (in diesem Fall von Geld) das allgemeine Glücksempfinden der Gebenden deutlich erhöhte. Verglichen wurden Teilnehmer einer Gruppe, die freizügig anderen Menschen 

eine Freude bereiteten, mit einer Gruppe, in der die Teilnehmer das Geld für sich selbst ausgegeben haben. 

 

Das größere Glücksempfinden in der Gruppe der Großzügigen wurde auf eine verstärkte Aktivierung in der temporo-parietalen Verbindung (temporo-parietal junction, TPJ) zurückgeführt, welche für die Verarbeitung bei der Beurteilung von anderen Menschen und deren Handlungen verantwortlich ist (auch bekannt als "Spiegelneurone").

 

In diesem Bereich des Gehirns wird eine Art Rückkopplung ausgelöst. Die beobachtete Freude des Beschenkten wirkt auf das Gehirn des Schenkenden zurück und führt damit dazu, dass auch beim Schenkenden ein gleichwertiges positives Gefühl hervorgerufen wird.

 

Artikel:

Park, S. Q. et al. A neural link between generosity and happiness.

Nat. Commun. 8, 15964 doi: 10.1038/ncomms15964 (2017).

 

Eine Umarmung reduziert negative Gefühle! 

 

In einer aktuellen Studie von M. Murphy et al., veröffentlicht im wissenschaftlichen Magazin PLoS ONE, zeigen die Wissenschaftler, dass eine freundschaftliche Umarmung dazu führt, dass sich die negative Stimmung z.B. nach einem Streit, deutlich verbessert und die zwischenmenschliche Beziehung schneller wiederhergestellt wird als ohne Umarmung.

 

Einen Unterschied zwischen Frauen und Männern konnte nicht gefunden werden, woraus geschlossen werden kann, dass beide gleichermaßen von einer Umarmung profitieren.

 

Artikel:

Murphy MLM, Janicki-Deverts D, Cohen S (2018) Receiving a hug is associated with the attenuation of negative mood that occurs on days with interpersonal conflict. PLoS ONE 13(10): e0203522. https://doi.org/10.1371/journal. pone.0203522

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Dr. sc. nat. Elke Präg
Expertin aus der Gehirnforschung
Neurowissenschaftlerin, Speaker & Autorin

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