Business Neuroscience

Artikel 3 / 2018

Lets fly

Hirndoping und seine Konsequenzen

 

Bereits zu Urzeiten war die Einnahme von bewusstseinsverändernden Substanzen üblich. Damals meist zu dem Zweck, um zu den Göttern zu sprechen oder von ihnen Rat einzuholen, oder um sich einfach etwas zu entspannen. Später dann, in Zeiten der Industrialisierung, stieg der Konsum, um seinem unglücklichen Leben für einige Zeit entfliehen zu können. Heute, im Zeitalter der Digitalisierung mit seinen ständig wachsenden Ansprüchen an Führungskräfte und Mitarbeiter werden immer mehr legale oder gar illegale Substanzen zur Steigerung der Leistungsfähigkeit im Berufsalltag eingenommen.

 

Eigentlich wäre es jedoch überhaupt nicht notwendig, künstliche Substanzen zu konsumieren, denn der menschliche Körper ist selbst durchaus in der Lage Stoffe zu produzieren, die ähnliche rauschartige Zustände herbeiführen können, wie man sie bei diversen Drogen empfindet. Bekannt in diesem Zusammenhang sind die Endorphine, wie sie beispielsweise bei gut trainierten Läufern ausgeschüttet werden. Abhängig von Situationen und Erfahrungen sendet der Körper Botenstoffe aus, die den Menschen in großes Verzücken versetzen… oder auch in die tiefste Depression stürzen können.

 

 

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