Business Neuroscience,

Artikel 1 / 2018

 

Frauen und Männer.

Teil 1: Unterschiede des Fundamentes

 

Sicher wunderte sich schon Adam über die Beweggründe, die Eva dazu veranlassten, zuerst in den Apfel zu beißen. Was ging in der Frau nur vor? War es die große Neugier? Eigentlich wird Männern eine größere Risikobereitschaft nachgesagt im Vergleich zu Frauen, aber vermutlich hatte die Schlange gute Argumente, sodass letztlich die Wissbegier für das Unbekannte siegte.

 

War in der Vergangenheit die Rolle von Frauen und Männern gesellschaftlich festgelegt und daher die Frage nach Unterschieden nicht wirklich von Interesse, so werden heute mit zunehmender Gleichstellung Fragen nach den tatsächlich vorhandenen Unterschieden zwischen den Geschlechtern sowohl in den Strukturen des Gehirns als auch dem scheinbar manchmal sehr unterschiedlichen Verhalten immer lauter. Und gerade wie in der Wirtschaft mit zunehmender Anzahl an erwerbstätigen Frauen, so rückte auch in der Wissenschaft der Fokus vermehrt in Richtung der geschlechtsspezifischen Unterschiede zwischen Frauen und Männern.

 

 Die Gleichberechtigung in Beruf und Familie weckte zunehmend die Motivation, das „andere“ Geschlecht zu verstehen. Gleichzeitig vermehrten sich jedoch leider auch die pseudowissenschaftlichen Veröffentlichungen, die statt tatsächlichem Wissen lieber große Effekte auslösen und teilweise zu diesem Zweck sogar völlig fehlinterpretierte Ergebnisse als „Wahrheiten“ der Öffentlichkeit anpreisen (Eliot 2011). Dies kann problematisch sein, insbesondere wenn geschlechtsspezifische Stereotype nicht nur bedient, sondern weiter ausgebaut werden. Was würde jedoch mit diesen Angeboten geschehen, wenn sich herausstellt, dass die Unterschiede zwischen den Geschlechtern gar nicht so groß sind?

 

Dank des technischen Fortschritts ist es inzwischen möglich, direkt in das lebende Gehirn Einblick zu gewinnen. Die bildgebenden Verfahren der Neurowissenschaften, allen voran die Magnetresonanz-Tomographie (MRT), erlaubt eine exakte Ausmessung des strukturellen Aufbaus des Gehirns. Weiterhin ist es möglich geworden, durch das funktionelle MRT (fMRT), das Gehirn während der Ausführung einer Aufgabe zu „beobachten“. Auf diese Weise können Unterschiede in der Aktivität von Gehirngebieten anhand statistischer Auswertungen visuell dargestellt werden und Hypothesen über deren Zusammenarbeit erstellt werden.

 

Auf diesem Weg hat sich gezeigt, dass die bereits angesprochene Intelligenz, welche in einer Wissensgesellschaft das wichtigste Kapital darstellt, bei beiden Geschlechtern gleich gut ausgebildet ist. Zwar unterscheiden sich aufgrund einiger struktureller Unterschiede die Verarbeitungswege, doch das hat keinen Einfluss auf das Ergebnis, welches in der gleichen Qualität erreicht wird.

 

Geht man den Unterschieden zwischen Frauen und Männern auf den Grund, macht es Sinn, bei den kleinsten Einheiten zu beginnen. Bei Mensch, Tier und Pflanzen liegen die kleinsten Arbeitseinheiten in den Zellkernen. Es sind die Gene auf der DNA und ihre Produkte, die Proteine, welche die Funktionen der Zellen regulieren.

 

Lesen Sie hier den ersten Teil des Artikels:

Teil 1: Frauen und Männer - Unterschiede des Fundamentes

... und den zweiten Teil des Artikels:

Teil 2: Frauen und Männer - Vorteile und Eigenheiten

Dr. Elke Präg Dr. Elke Präg

 

 

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